Sexualmedizin

Sexuelle Funktionsstörungen

Dyspareunie (Schmerzen beim Eindringen)

Dyspareunie [sprich Dis-par-uni]: Sammelbegriff für Schmerzen beim Eindringen des Penis in die Scheide und während des Geschlechtsverkehrs, die nicht auf rein organische Ursachen zurückzuführen sind. Häufig werden Brennen, Stechen oder Druckgefühl von unterschiedlicher Dauer und Intensität genannt. Die Beschwerden können auch noch nach dem Geschlechtsverkehr auftreten und beeinflussen nicht zwangsläufig die Erregungs- oder Orgasmusfähigkeit.

Eine Dyspareunie tritt häufig infolge vorangegangener Schmerzen oder einer vorangegangenen Krankheit auf, z.B. wenn sich nach schmerzhaft erlebtem Geschlechtsverkehr während einer Infektion später die Angst vor einer Wiederkehr der Schmerzen einstellt. Auch fehlende sexuelle Erregbarkeit kann durch Scheidentrockenheit zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen.

Wenn keine eindeutige Ursache auszumachen ist, spielen meistens emotionale Faktoren wie mangelndes Interesse am Partner, Schuld- oder Angstgefühle ihm gegenüber oder eine verminderte Bereitschaft, Nähe zuzulassen, eine Rolle.

Therapie. Zunächst klärt der Arzt, ob organische Ursachen vorliegen. Ist dies nicht der Fall, folgen oft ganz pragmatische Vorschläge wie die Verwendung von Gleitcreme. Auch eventuell übermäßige Hygienemaßnahmen im Genitalbereich oder zu enge Kleidungsstücke können Dyspareunie begünstigen.

Erektile Dysfunktion

Erektile Dysfunktion (Erektionsstörung, ED): Anhaltende oder wiederkehrende Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten; häufigste sexuelle Funktionsstörung, mit der Patienten zur Sexualberatung und Sexualtherapie kommen.

Die unscharfen populärmedizinischen Begriffe Potenzstörung und Impotenz für die Erektionsstörung werden von Sexualmedizinern nicht verwendet.

Der Übergang von der „normalen" Erektionsfähigkeit zur Erektionsstörung ist fließend. Viele Männer benötigen mit steigendem Alter auch einen stärkeren Stimulus, damit die Erektion überhaupt in Gang kommt (was ihre Partnerinnen oft dahingehend fehldeuten, dass sie nicht mehr attraktiv seien).

Ursachen. Bei vielen Männern verschlechtert sich mit zunehmendem Alter die arterielle Blutversorgung des Glieds, weil sich die Blutgefäße verändern, u.a. verengen. Rund 25 % der 65-jährigen Männer sind, v. a. in Folge von Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, aber auch durch Tabakkonsum davon betroffen.

In anderen Fällen kommt es durch einen zu starken Blutabfluss aus den Schwellkörpern (venöses Leck) zu einer verminderten Gliedsteife. Auch operative Eingriffe im Genitalbereich (wie die Prostataentfernung) können durch die Schädigung von Nerven zu Erektionsstörungen führen.

Eine weitere Ursache kann ein mit zunehmendem Alter sinkender Testosteronspiegel sein: Ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Produktion des männlichen Geschlechtshormons ab, zwischen 40 und 70 sinkt der Testosteronspiegel jährlich um 1,2 %. Ältere Männer bekommen bei sexueller Stimulation und beginnender Erregung nicht mehr so schnell eine Erektion wie früher. Auch wird sie langsamer aufgebaut, ist störanfälliger und häufig wird der Penis nicht mehr so steif. Der Mann braucht länger, um zum Orgasmus zu kommen und die Menge des Spermas beim Samenerguss wird geringer.

Natürlich gibt es auch Erektionsprobleme aufgrund von Spannungen in der Beziehung, wenn sie auch seltener sind als das vergleichbare Syndrom bei der Frau, die Erregungsstörung. Bei Erektionsstörungen fühlen sich viele Männer als Versager, verstärkt durch den „Zwang", beim Geschlechtsverkehr auf eine ausreichende Erektion angewiesen zu sein. Aus Angst, der Partnerin nicht zu genügen, entsteht ein Teufelskreis: Man konzentriert sich so stark auf die Erektion, dass diese gerade dadurch gehemmt und zum vermeintlichen Dauerproblem wird. In den meisten Fällen sind Erektionsstörungen jedoch nur zeitweilig, bedingt durch seelische Konflikte, Partnerschaftsprobleme, Angstfantasien und allem voran Leistungsdruck und Stress am Arbeitsplatz.

Jedes dieser zunächst nur gelegentlich auftretenden Probleme kann sich aber verselbstständigen: Ausbleibende oder zu schwache Erektionen führen, unabhängig von der Ursache, zu Enttäuschung und oft auch zum Abbruch der intimen Situation. In der Folge haben viele Männer Angst, beim nächsten Geschlechtsverkehr erneut zu versagen. So geraten die Betroffenen in einen Teufelskreis von Versagensangst und daraus entstehendem tatsächlichen Versagen.

Medikamentöse Therapie. Am häufigsten werden Erektionsstörungen heute mit Phosphodiesterase-5-Hemmern (kurz PDE5-Hemmer) behandelt. Es sind derzeit vier Substanzen auf dem Markt:

  • Sildenafil (Viagra®) , dessen Wirkung von vielen Betroffenen als am stärksten angegebenen wird, die etwa 30 Minuten nach Einnahme einsetzt und 4–6 Stunden anhält.
  • Tadalafil (Cialis®) mit einer gleichmäßigeren Wirkung als Viagra®, die über einen Zeitraum 24–36 Stunden lang anhält.
  • Avanafil (Spedra®), im Wirkprofil mit Viagra® vergleichbar, aber mit höherer PDE5-Wirkspezifität und deshalb besserer Verträglichkeit
  • Vardenafil (Levitra®), das im Wirkprofil Viagra® ähnelt.

Die Kosten sind bei allen vier Medikamenten relativ gleich. Auch bei Vorerkrankungen übernimmt die Kasse davon keinen Anteil.

Viagra® & Co. wirken alle gleich: Sie hemmen den Abbau des Enzyms cGMP, das die Erektion aufrechterhält. Dieser Mechanismus funktioniert jedoch nur, wenn der Mann tatsächlich erregt ist und die Blutversorgung und die Nervenbahnen zumindest noch teilweise funktionieren (Resterektionsfähigkeit). Ist die Erektionsstörung Folge einer Beziehungskrise oder einer fortgeschrittenen Gefäßerkrankung, so kann daher trotz Einnahme von Viagra® & Co. eine Erektion ausbleiben.

Viagra® & Co. sind bei unkritischer Einnahme nicht ungefährlich, über 200 Todesfälle vor allem durch Komplikationen am Herzen sind dokumentiert. Sie sind verschreibungspflichtig und dürfen von Risikopatienten mit schweren Herz- oder Kreislauferkrankungen wie z. B. Angina pectoris, Hypotonie (niedriger Blutdruck), schwere Herzrhythmusstörungen, nach Schlaganfall sowie bei gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente wie andere Potenzpräparaten, blutdrucksenkender Nitraten und Alpha-Blockern in der Regel nicht eingenommen werden. Gleiches gilt für Patienten mit ausgeprägter Leber- oder Nierenfunktionsstörung. Werden eventuelle Gegenanzeigen jedoch mit dem Arzt abgesprochen, beachtet und die vom Arzt erlaubte Dosierung nicht eigenmächtig erhöht, ist die Einnahme sicher und schwere Nebenwirkungen sind selten. Eine Dosisreduzierung ist bei Nierenversagen (akute Niereninsuffizienz) und bei Lebererkrankungen erforderlich.

Wird der Einsatz von Viagra® & Co. erwogen, so ist der Urologe (oder auch der Hausarzt) der richtige Ansprechpartner. Damit die Medikamente überhaupt wirken, ist eine Rest-Erektionsfähigkeit Voraussetzung – das kann man ganz einfach feststellen: Sie ist dann gegeben, wenn nachts oder morgens beim Aufwachen öfters eine Erektion besteht.

Bevor Sie aber zum Arzt gehen, sollten Sie offen mit der Partnerin über Ihr Problem sprechen, um den Erfolgsdruck zu reduzieren. Erektionen sind mehr als gut funktionierende Hydraulik. Häufig hilft es, sich viel Zeit zur Entspannung zu nehmen, noch hilfreicher ist aber für viele Männer, die „Orgasmusfixierung" im Schlafzimmer aufzugeben und andere Sexualpraktiken neu zu entdecken. Die Partnerinnen sind dabei meist gerne mit von der Partie.

Die Einnahme von Viagra® & Co. muss übrigens nicht permanent erfolgen: Gerade wenn sich in der Beziehung der beschriebene Teufelskreis eingeschlichen hat, genügt oft eine Kurztherapie, um ihn zu durchbrechen.

Für Patienten, für die die Einnahme von Viagra® & Co. nicht in Frage kommt, z. B. nach Operationen im kleinen Becken, stehen als weitere Alternativen die  Schwellkörper-Auto-Injektions-Therapie (SKAT) sowie der Einsatz einer Vakuumpumpe zur Verfügung:

Schwellkörper-Auto-Injektionstherapie (SKAT): Eine Injektion von Substanzen, welche die Blutgefäße erweitern (Papaverin, Phentolamin, Prostaglandin E1) in den Schwellkörper des Penis. Sie führt in den meisten Fällen zu einer raschen Erektion und dies auch ohne sexuelle Erregung. Die selbst durchgeführte Einspritzung ist leicht zu erlernen. Als Nebenwirkungen der Injektion können eine schmerzhafte Dauererektion und langfristig auch eine Schädigung des Schwellkörpers auftreten. Prostaglandin E1 ist nebenwirkungsarm, heute Mittel der Wahl bei der SKAT und kann alternativ in Form von Kapseln in die Harnröhre eingeführt werden. Mit Aufkommen der gut wirksamen Phosphodiesterase-5-Hemmer hat die SKAT jedoch an Bedeutung verloren. Sie wird weiterhin angewendet, wenn Phosphodiesterase-5-Hemmer kontraindiziert und/oder unwirksam sind. Eine Kostenerstattung durch die Krankenkasse erfolgt nur in begründeten Einzelfällen.

Mit einer Vakuumpumpe, die über den Penis gestülpt wird, wird ein Unterdruck erzeugt. Dieser Unterdruck vermehrt den Bluteinstrom in die Schwellkörper des Penis. Nach Erreichen der Erektion wird ein Gummiring über die Peniswurzel angelegt, der den Blutausstrom verhindert. Bei noch vorhandener spontaner Erektionsfähigkeit kann zur Verlängerung der Erektionsdauer ebenfalls ein Gummiring verwendet werden.

Chirurgische Therapie. Bleiben die medikamentösen und sexualtherapeutischen Behandlungsversuche erfolglos, so kann versucht werden, durch einen chirurgischen Eingriff (Gefäßchirurgie) die Funktion von Penisarterien und -venen zu verbessern. Penisprothesen werden heutzutage nur noch selten eingesetzt.

Erregungsstörung bei der Frau

Erregungsstörung (fehlende sexuelle Erregbarkeit): Dei sexuelle Erregung der Frau ist gekennzeichnet durch das Feuchtwerden der Scheide und das Anschwellen der Schamlippen sowie durch lustvolle Empfindungen. Eine verminderte oder fehlende Erregbarkeit ist häufig eng mit einem sexuellen Desinteresse verknüpft und hat weitgehend ähnliche körperliche und psychische Ursachen.

Bei einer Erregungsstörung wird der Erregungsaufbau als mühsam erlebt oder die sexuelle Erregung bleibt ganz aus. Oftmals kommt es danach zu einer zunehmend kritischen Selbstbeobachtung und negativen Gefühlen, welche wiederum die sexuelle Erregung hemmen. Ein tatsächlicher oder auch nur fantasierter Erregungsvorsprung des Partners kann das Gefühl verursachen, zu versagen oder ausgenutzt zu werden. Ein Sich-Einlassen auf Geschlechtsverkehr, um Konflikte mit dem Partner zu vermeiden oder sich dadurch der eigenen sexuellen Attraktivität zu vergewissern, führt in der Folge dann häufig zu Abwehrreaktionen. Aber auch nicht geäußerte Wünsche oder ein Mangel von erlebter Nähe können die sexuelle Reaktionsfähigkeit mindern.

Therapie. Über eine Sexualberatung oder Sexualtherapie kann die Betroffene die Ursachen ihrer Erregungsstörung aufklären und lernen, eventuell gemeinsam mit dem Partner, ihr Verhalten so zu ändern, dass sich ihr Erregungs- und Stimulationsniveau erhöht. Paargespräche, bei denen mit Hilfe eines Therapeuten bisher Unausgesprochenes formuliert wird, können dazu beitragen, das Vertrauen innerhalb der Beziehung so zu festigen, dass sich bestehende Blockaden lösen.

Orgasmusstörung bei der Frau

Orgasmusstörung: Trotz ausreichender Erregung bei sexueller Stimulation verzögert sich der Orgasmus oder bleibt ganz aus (Anorgasmie). Häufige Faktoren für Orgasmusstörungen sind:

  • Das Gefühl, dem Partner gegenüber zum Orgasmus verpflichtet zu sein und die Angst, sexuell nicht zu genügen. In der Folge kommt es dabei häufig zu einem vorgetäuschten Orgasmus.
  • Angst, dem Partner Wünsche nach anderen Formen der Stimulation mitzuteilen
  • Angst, sich gehen zu lassen und die Kontrolle zu verlieren
  • Kommunikationsstörungen innerhalb der Beziehung
  • Ständige kritische Selbstbeobachtung der eigenen sexuellen Erregung oder der des Partners
  • Gestörtes Körpergefühl
  • Medikamenteneinnahme und körperliche oder psychische Erkrankungen.

Unabhängig davon sind die Betroffenen jedoch fähig, ihre sexuellen Bedürfnisse zu beschreiben, genitale Stimulierung zu genießen und ausgeprägte sexuelle Erregung zu entwickeln. Selten gibt es auch Frauen, die zumindest durch einen Partner überhaupt nie zum Orgasmus kommen, und eine größere Zahl, die keinen Orgasmus durch vaginalen Geschlechtsverkehr erreichen kann.

Therapie. Auch bei Orgasmusstörungen bietet sich nach Abklärung möglicher körperlicher Ursachen durch einen Arzt eine Behandlung in Form einer Sexualberatung oder Sexualtherapie an. Ein wichtiger Faktor sind hier vom Therapeuten unterstützte klärende Gespräche, die die Kommunikation der Sexualpartner verbessern.

Man sollte sich klar machen, dass eine befriedigende Sexualität mehr ist, als jedes Mal zum Orgasmus zu kommen. Viele Paare sind stark „orgasmusfixiert". Am Anfang einer Beziehung mag das angehen, auf lange Sicht ist aber wichtiger, dass beide Partner mit dem gemeinschaftlichen Sexualleben insgesamt zufrieden sind. Und dies erfordert fast immer Zugeständnisse auf beiden Seiten – die ehrlich gemacht werden wollen und in vielen Partnerschaften auch immer wieder neu ausgehandelt werden müssen.

Orgasmusstörung beim Mann

Orgasmusstörung: Häufigste sexuelle Funktionsstörung des Mannes, wobei zwischen vorzeitigem Orgasmus, gehemmtem Orgasmus und ausbleibendem Orgasmus unterschieden wird.

Beim vorzeitigen Orgasmus (vorzeitiger Samenerguss, vorzeitige Ejakulation, Ejaculatio praecox) handelt es sich nicht um eine Störung des Samenergusses, sondern darum, dass der gesamte Orgasmusreflex zu früh ausgelöst wird. Dabei ist der Mann nicht fähig, seine sexuelle Erregung und den Zeitpunkt seines Orgasmus zu steuern und bekommt ihn gegen seinen Willen. Häufig geschieht dies schon beim sexuellen Vorspiel oder unmittelbar bei und nach dem Eindringen in die Scheide. Als Ursache wird eine von Natur aus niedrigere Orgasmusschwelle bei den Betroffenen angenommen.

Nicht selten be- und entstehen aber auch überzogene Erwartungen an den Orgasmus: Die betroffenen Männer leiden meist unter Schuld- und Versagensängsten ihren Partnerinnen gegenüber. Diese kann darauf mit einer Verringerung ihres sexuellen Interesses reagieren, was wiederum das Gefühl des Versagens beim Mann verstärkt. Obwohl Beziehungskonflikte beim vorzeitigen Orgasmus eher eine geringe Rolle spielen, können so neue Probleme entstehen.

Selbsthilfe und Therapie. Manche Männer versuchen den Orgasmus durch ablenkende Gedanken hinauszuzögern oder durch das Benutzen von Kondomen zu „erschweren". Manchmal hilft es auch schon, die Stellung beim Geschlechtsverkehr zu verändern. Eine weitere Möglichkeit ist, den Penis mit einem örtlich betäubenden Gel (z. B. Lidocain-Salbe) einzureiben.

Bei der Stopp-Start-Technik stimuliert die Partnerin den Mann manuell, vaginal oder oral, bis dieser sich der Orgasmusschwelle nähert und ein Stoppsignal gibt. Ist die Erregung dann etwas abgeklungen, setzt die Stimulation erneut ein, bevor sie, unmittelbar vor dem Orgasmus, wieder unterbrochen wird. Dieser Prozess sollte drei bis viermal wiederholt werden, bis der Mann aus eigenem Entschluss zum Höhepunkt kommt und dadurch lernt, seine Erregung besser zu kontrollieren.

Bleiben diese Maßnahmen erfolglos, kann unter der Aufsicht eines Arztes auch medikamentös behandelt werden. Die alleinige medikamentöse Behandlung ist jedoch oftmals wenig erfolgversprechend und sollte nur im Rahmen einer sexualmedizinischen (Paar) Behandlung erfolgen.

Folgenden Medikamenten wird eine ejakulationsverzögernede Nebenwirkung zugeschrieben: Clomipramin, Thioridazin, Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Seroxat®, Zoloft®, Fluctin®). Dabei können jedoch auch unerwünschte Nebenwirkungen wie Übelkeit, Kopfschmerz, Abgeschlagenheit auftreten.

Seltener als der vorzeitige Orgasmus sind der gehemmte Orgasmus (verzögerter Orgasmus) und der ausbleibende Orgasmus (Anorgasmie).

Neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Parkinson und operative Schädigungen von Nervenbahnen können eine Orgasmushemmung begünstigen, eine schlüssige Erklärung gibt es für den gehemmten und ausbleibenden Orgasmus bisher jedoch nicht.

Die Betroffenen erleben das Erreichen des Orgasmus weniger als Lust denn als „harte Arbeit". Oft wird der Geschlechtsverkehr abgebrochen, wenn nach einer bestimmten Zeit die Erektion nachlässt oder eine Resignation auftritt, was die weitere sexuelle Erregung verhindert. Viele Partnerinnen erleben sich dann als unfähig, den Mann zum Orgasmus zu bringen, was bei ihnen zu Zweifeln, Selbstvorwürfen und letztendlich einem Rückgang der sexuellen Motivation bei beiden Partnern führt.

Therapie. Eine wirkungsvolle Behandlung mit Medikamenten ist nicht bekannt. Im Rahmen einer Sexualtherapie lernt das betroffene Paar sexuelle Wünsche und Bedürfnisse zu realisieren.

Paar- und Sexualtherapie

Werden sexuelle Störungen vom Betroffenen als behandlungsbedürftig empfunden, so gibt es beratende und psychologisch-therapeutische Maßnahmen, die eine Veränderung dieser Probleme bewirken können. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Formen, Sexualberatung und Sexualtherapie, die unterschiedliches Engagement verlangen.

Sexualberatung

Die Sexualberatung steht oft am Anfang der Auseinandersetzung mit sexuellen Problemen. Sie ist niedrigschwelliger als die Sexual- oder Paartherapie, d. h. man bekommt kurzfristiger einen Termin. Bei der Beratung geht es darum, dass der Hilfesuchende mehr Klarheit bezüglich seines Problems und wenn nötig erste Hilfestellungen bekommt. Während der Beratung wird auch geklärt, ob z. B. eine Sexualtherapie erforderlich ist.

In den meisten Städten gibt es z. B. Beratungsstellen von Pro Familia, die bei Beziehungs- und Sexualproblemen schnell und unbürokratisch Hilfe anbieten. Auch Kirchen oder städtische Gemeinden haben oft Beratungsstellen, an die sich jeder wenden kann.

Die Sexualberatung wird überwiegend in Form von Paargesprächen, ähnlich dem Ablauf der Gespräche bei der Paartherapie abgehalten, bei denen beide Partner anwesend sind. Bei Bedarf werden aber Einzelberatungen eingeschoben, bei denen der Therapeut tiefer auf die Problematik einer Person eingeht. Sexualberatung kann also auch sinnvoll sein, wenn man aktuell nicht in einer festen Beziehung steht; hier natürlich in Form von Einzelgesprächen.

Die Dauer, über die diese Gespräche stattfinden sollen, wird je nach der vorliegenden Problematik und deren Schweregrad bestimmt. Meistens vereinbart man einen Termin alle zwei oder drei Wochen. Häufig helfen schon wenige Gespräche, um größere sexuelle Zufriedenheit und eine Harmonisierung der Beziehung zu erreichen. Leider gelingt das nicht immer, und es kann während der Beratung deutlich werden, dass die Beziehung insgesamt gestört ist und es nicht nur im sexuellen Bereich „nicht klappt".

Sexualtherapie

Erkennt der Therapeut oder ein Arzt, dass die vorliegenden Probleme im Rahmen der Sexualberatung nicht gelöst werden können, so wird er die Überweisung zu einer Sexualtherapie vorschlagen. Das bedeutet eine deutlich intensivere Beschäftigung mit den der sexuellen Störung zu Grunde liegenden Ursachen bei einem Sexual- oder Psychotherapeuten. Die Abstände der Therapiestunden sind meist kürzer als bei der Sexualberatung, gerne wird ein Termin pro Woche angesetzt.

Das Paar ist der Patient. Hier wird vorausgesetzt, dass beide Partner damit einverstanden sind, die Therapie mitzumachen, regelmäßig daran teilzunehmen und sich auch zwischen den Stunden Zeit für einander zu nehmen. Bei der Paartherapie entwickeln die Partner mit der Unterstützung des Therapeuten Strategien, wie sie ihre Sexualität weniger angstbesetzt und lustvoller er- und ausleben können. Diese Strategien erprobt das Paar dann gemeinsam zwischen den einzelnen Sitzungen, indem es z. B. vereinbart, sich zu berühren und zu streicheln, ohne dass es dabei gleich auf Geschlechtsverkehr hinausläuft. Ziel solcher Übungen ist, Sexualität wieder ohne (selbst auferlegten) Leistungsdruck erleben zu können. In der nächsten Sitzung werden dann die während der „Übungen" empfundenen Gefühle zur Sprache gebracht. Der Therapeut unterstützt dabei die Kommunikation des Paars und wirkt vermittelnd, indem er Ängste, Vorurteile, falsche Erwartungen (z. B. dass die Initiative zum Sex immer vom Mann ausgehen müsse) oder Schamgefühle abbaut oder versucht, sie gemeinsam mit dem Paar zu überwinden.

Dieses Behandlungskonzept basiert auf den Arbeiten des amerikanischen Forscherpaars Masters und Johnson in den 1970er Jahren. Es wurde um verschiedene Behandlungskomponenten erweitert, z.B. den syndyastischen Therapieansatz, der besonders auf die intensive Vertrautheit und Zusammengehörigkeit in der Paarbeziehung eingeht.

Wie kommt man zu einer Sexualtherapie? Prinzipiell sollte man die eigenen sexuellen Probleme am besten zuerst mit dem Arzt besprechen, damit er mögliche körperliche Ursachen aufdecken kann. Frauen finden Rat und Hilfe beim Gynäkologen, Männer beim Urologen. Steht die Überweisung zu einem Sexualtherapeuten an, so kennen diese Ärzte auch geeignete Adressen, die sie empfehlen können. Das Angebot ist in Deutschland allerdings relativ knapp – weshalb vielerorts ersatzweise „normale" Psychotherapeuten empfohlen werden.

Die Krankenkassen übernehmen leider nur in wenigen Fällen die Kosten für die Behandlung, z. B. wenn gleichzeitig psychische Erkrankungen vorliegen, die (psycho-)therapiebedürftig sind. Außerdem haben nicht alle Therapeuten eine Kassenzulassung. Ist vor Ort kein zugelassener Therapeut verfügbar, werden die Kosten in manchen Fällen über das so genannte Kostenerstattungsverfahren von der Kasse übernommen.

Weiterführende Informationen

  • www.profamilia.de – Betreibt viele Beratungszentren in größeren Städten. Die Internetseite bietet auch Infomaterial zum Bestellen und Runterladen.
  • www.paartherapie.de – Arbeitskreis Paar- und Psychotherapie e. V., Bönningstedt: Internetseite mit Musterschreiben und Argumentationshilfen für Anträge bei der Krankenkasse (teilweise kostenpflichtig) und weiterführenden Links.
  • www.sexualmedizin.charite.de – Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin, Berlin: Leitlinien zur Diagnostik und Therapie sexueller Störungen.
  • www.sexologie.org – Deutsche Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS), Düsseldorf: Bietet neben Fachinformation auch Beratung bei Fragen zu sexuellen Problemen.
  • D. Schnarch: Die Psychologie sexueller Leidenschaft. Klett-Cotta, 2006. Gut geschriebener Ratgeber, der vor allem die Qualität der Beziehung und die kontinuierliche Arbeit daran in den Mittelpunkt stellt.
  • W. J. Doherty: Zusammenbleiben. Wie Paare ihre Beziehung retten können in einer Welt, die sie auseinander reißt. Hans Huber, 2003. Von einem Paar- und Familientherapeuten geschriebener Ratgeber, der anhand von Beispielen aus der Praxis die alltäglichen und essenziellen Beziehungstücken vor Augen führt und Hilfe bietet, vorschnelle Entscheidungen zu vermeiden.
  • Stiftung Deutsches Hygiene-Museum (Hrsg.): Sex. Vom Wissen und Wünschen. Hatje Cantz, 2001. Buch zur gleichnamigen Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums, das einen informativen und unterhaltsamen Blick auf die verschiedenen Aspekte unserer Sexualität wirft.

Scheidenkrampf

Vaginismus (Scheidenkrampf): Unwillkürliche Verkrampfung der Scheiden- und Beckenbodenmuskulatur beim Geschlechtsverkehr, wodurch das Eindringen des Penis unmöglich wird. Aber auch das Einführen eines Fingers oder Tampons oder allein der Gedanke daran, kann diesen spastischen Reflex auslösen und eine gynäkologische Untersuchung sogar unmöglich machen. Die sexuelle Reaktions- und Erregungsfähigkeit der Betroffenen ist normalerweise nicht beeinträchtigt und viele dieser Frauen erleben durch die manuelle oder orale Stimulation der Klitoris eine lustvolle und befriedigende Sexualität. Ursache des Vaginismus ist häufig eine unbewusste Ablehnung von Sexualität bzw. dem Eindringen des Glieds in die Scheide. Insbesondere dann, wenn das sexuelle Lustempfinden während der Erziehung tabuisiert und mit Scham- und Schuldgefühlen beladen wurde und/oder mangelndes Wissen über den eigenen Körper vorliegt. Vaginismus kann dann als Reflex aufgefasst werden, der entstand, weil das Eindringen des Penis als etwas Gefährliches, Schmerzhaftes und Angsterregendes erlebt wurde (und wird). Häufig geht damit auch die Furcht vor Scheidenverletzungen einher. In seltenen Fällen liegen dem Vaginismus sexuelle Missbrauchs- und Gewalterfahrungen zugrunde.

Therapie. Früher wurde als Ursache des Vaginismus eine nicht ausreichend große Scheide angenommen und demzufolge chirurgisch behandelt. Heute ist Vaginismus die am effektivsten zu behandelnde Funktionsstörung der Frau mit den kürzesten Behandlungszeiten und dem am längsten anhaltenden Behandlungserfolg. Die Therapie zielt in erster Linie darauf, durch praktische Übungen die krampfhafte Scheidenreaktion abzubauen. Die Patientin lernt zunächst allein und unter entspannten Bedingungen Gegenstände zunehmender Größe, beispielsweise ihren Finger oder so genannte Hegarstäbe in die Scheide einzuführen. Der Patientin soll bewusst werden, dass sie bei diesen Einführübungen Unbehagen oder Angst, aber keinen Schmerz empfinden wird und dass sich diese negativen Gefühle mit der Zeit abschwächen. Im späteren Verlauf wird der Partner in die Übungen mit einbezogen. Wichtig ist jedoch, dass die Patientin die Kontrolle über die Übungsabläufe behält, indem sie beispielsweise den Penis selbst einführt.

Scheidentrockenheit

Scheidentrockenheit (Lubrikationsprobleme, fehlende Lubrikation): Als Lubrikation bezeichnet man das Austreten von (Gleit-) Flüssigkeit aus der Scheidenschleimhaut während der Erregungsphase. Das Eindringen des Penis beim Geschlechtsakt wird dadurch erleichtert. Östrogenmangel bedingt häufig eine Trockenheit der Scheidenschleimhäute, was zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führt. Mangelnde Scheidenfeuchtigkeit gilt als „klassisches" sexuelles Problem; etwa 25 % der Frauen nach den Wechseljahren, aber auch jüngere Frauen sind davon betroffen und fühlen sich so in ihrer Sexualität eingeschränkt.

Therapie. Häufig wird die äußere Anwendung einer niedrigdosierten hormonhaltigen Creme (z. B. Linoladiol®, OeKolp®) empfohlen. Oftmals reicht jedoch die Verwendung eines Gleitmittels aus; verschiedenste Präparate sind in jeder Drogerie erhältlich. Manche Frauen berichten zudem über gute Erfahrungen mit Sonnenblumenöl oder Massageöl, das im Bereich der Schamlippen und der Scheide aufgetragen wird.

Sexuelles Desinteresse

Sexuelles Desinteresse (Unlust, [umgangssprachlich] Libidomangel, sexuelle Inappetenz, Appetenzmangel, veraltet auch: Frigidität): Kaum vorhandenes oder fehlendes sexuelles Interesse und Verlangen. In den meisten Fällen zeigt sich sexuelles Desinteresse als Wechselwirkung zwischen beiden Partnern. Die Partner ziehen sich aus Angst, für den anderen nicht mehr attraktiv und begehrenswert zu sein, voneinander zurück, bis schließlich jede Form von Zärtlichkeit und Sexualität erkaltet. Jede dritte Frau zwischen 18 und 59 Jahren leidet, meist nur zeitweilig, unter Libidomangel.

Ständiger Druck des Partners, eigene Leistungsansprüche oder ein gestörtes Körpergefühl können die Lust auf sexuelle Handlungen vermindern. Aus einem Gefühl der Verpflichtung heraus oder aus Angst vor Konflikten machen viele Frauen trotzdem beim Geschlechtsverkehr mit. Das Sich-Einlassen auf Sexualität ohne das Gefühl dies zu wollen, verstärkt die Unlust. Häufig liegt jedoch kein dauerhaftes sexuelles Desinteresse vor. Stattdessen gibt es in der Partnerschaft unterschiedliche Bedürfnisse bezüglich Sexualität und Körperkontakt, welche zu Frustrationen und erst in der Folge zu einer Abnahme des sexuellen Interesses führen.

Überdies mindern auch körperliche und psychiatrische Erkrankungen, hormonelle Störungen wie die Wechseljahrsbeschwerden oder Nebenwirkungen von Medikamenten das sexuelle Verlangen.

Im Gegensatz zum sexuellen Desinteresse, welches mit einem Leidensdruck verbunden ist, bezeichnet die Asexualität ein vollständiges Fehlen sexueller Lust ohne darunter zu leiden. Über die genaue Definition und die Häufigkeit besteht in Expertenkreisen weithin Uneinigkeit. Menschen mit fehlendem Wunsch nach genitaler Sexualität berichten jedoch wie alle anderen Menschen, die selben psychosozialen Grundbedürfnisse nach Geborgenheit, Akzeptanz, Vertrauen und Nähe zu haben. Beziehungsprobleme sind vorprogrammiert, wenn ein asexueller Mensch in einer Partnerschaft lebt und die sexuellen Wünsche und Bedürfnisse des Partners nicht erfüllen kann oder will.

Im Gegensatz zur häufig gleichgültigen Haltung des sexuellen Desinteresses handelt es sich bei der sexuellen Aversion um eine gesteigerte Abwehrreaktion. Bei den Betroffenen besteht eine extreme Abneigung gegenüber sexuellen Annäherungen und Kontakten, die auf eine aktive Vermeidung jeglichen Sexualkontakts, einschließlich Berührungen und Küssen hinauslaufen kann. Symptomatisch sind Gefühle von Abscheu, Furcht oder Ekel, bei Personen mit starker Aversion können in sexuellen Situationen auch Panikattacken, Ohnmacht, Übelkeit, Herzklopfen, Schwindel und Atembeschwerden auftreten.

Therapie. Sexuelles Desinteresse kann sehr viele verschiedene Ursachen haben und auch unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Möglicherweise zu Grunde liegende körperliche Erkrankungen sind vom Arzt vorrangig auszuschließen. Es gilt auch zu unterscheiden, ob die Betroffene generell, also „schon immer", an Sex wenig interessiert war oder ob sich die Problematik erst in der aktuell bestehenden Beziehung ergeben hat. Oft geben eine Sexualberatung in Form von Paargesprächen oder bei gravierenderen Störungen eine Sexualtherapie gute Hilfestellung.

Zur medikamentösen Behandlung wird der Alpha-2-Rezeptor-Blocker Yohimbin eingesetzt. Er wirkt im zentralen und peripheren Nervensystem und unterstützt die genitalen Erregungsmechanismen. Auch das in Deutschland zur Nikotinentwöhnung zugelassene Bupropion ist ein Antidepressivum mit nachweislich appetenzsteigernder (lustfördernder) Wirkung.

Ursachen sexueller Funktionsstörungen

Von einer sexuellen Funktionsstörung (sexuellen Dysfunktion) spricht man, wenn die eigene Sexualität nicht befriedigend ausgelebt werden kann und der oder die Betroffene darunter leidet.

Sexuelle Funktionsstörungen sind seltener durch körperliche und häufiger durch psychische Ursachen bedingt. Nicht selten handelt es sich jedoch um ein Zusammenspiel beider Faktoren. Hierzu gehören z. B. auch Leistungsdruck und zunehmende Unsicherheit in der Arbeitswelt.

Sexuelle Funktionsstörungen sind bei beiden Geschlechtern weit verbreitet und die Zahl der Personen, die sich Beratung und therapeutische Hilfe wünschen, nimmt zu. Die häufigsten Probleme bei Frauen sind sexuelles Desinteresse, gefolgt von Erregungsschwierigkeiten und Orgasmusschwierigkeiten und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Bei Männern ist der vorzeitige Orgasmus das häufigste Problem, es folgen mangelndes sexuelles Interesse und Erektionsstörungen.

Neben den sexuellen Funktionsstörungen gibt es auch eine ganze Reihe von chronischen Erkrankungen, die das lustvolle Er- und Ausleben von Sexualität einschränken (können). Wird die sexuelle Störung durch solch eine Erkrankung (mit)verursacht, ist das vorrangige Therapieziel, die Grunderkrankung zu behandeln und die Beschwerden z.B. durch eine Schmerztherapie zu lindern. Darüber hinaus kann man versuchen, unerwünschte Arzneimittelwirkungen durch Reduzierung der Dosis oder einen Medikamentenwechsel auszuschalten.

Weiterführende Informationen

  • Weitere Internetseiten
  • B. Gromus: Was jede Frau über weibliche Sexualität wissen will. Ein Ratgeber zu sexuellen Problemen für Frauen und ihre Partner. Hogrefe, 2005. Guter Überblick über die sexuellen Störungen, Therapien und Hilfe zur Selbsteinschätzung.
  • D. Ecker: Aphrodites Töchter. Wie Frauen zu erfüllter Sexualität finden. Mosaik bei Goldmann, 2003. Ein Ratgeber, der Mut macht, seinen eigenen Körper besser kennen zu lernen und eventuelle „Störungen" einschätzen zu können.
  • www.urologenportal.de – Internetseite des Berufsverbands der Deutschen Urologen e. V., Düsseldorf: Informationen zu sexuellen Funktionsstörungen bei Männern, Therapien und gesetzlichen Regelungen.
  • www.impotenz-selbsthilfe.de - Internetseite der Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz), München: Informationen zu sexuellen Funktionsstörungen bei Männern, Therapien und Adressen.
  • C. Dieme: Vorzeitiger Samenerguss. Stillwasser, 2003. Ratgeber mit Erfahrungsberichten und zahlreiche Hilfestellungen (auch für die Partnerin). Mehr Informationen zu Buch und Problem gibt es auch unter www.vorzeitige-ejakulation.de.